Für die zukünftige Trinkwasserversorgung der Gebiete Maxau und Knielingen wurde unter der Bauherrschaft der Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH eine neue Trinkwasserleitung im Horizontalspülbohrverfahren hergestellt.
Die rund 377 m lange Bohrtrasse unterquert dabei mehrere anspruchsvolle Bereiche: die Alb in etwa 12 m Tiefe unter der Flusssohle, die Gleise der AVG in rund 20 m Tiefe unter dem Bahndamm sowie die Auf- und Abfahrt 11 der B10 zum Rheinhafen Maxau und zur Stora Enso.
Ein technisch anspruchsvolles Leitungsbauprojekt, bei dem bestehende Verkehrs- und Infrastrukturanlagen grabenlos und in großer Tiefenlage unterquert wurden.
Spülbohrung
- ca. 377 m Gesamtlänge
- Bohranlage mit bis zu 110 t Zugkraft
- Aufweitungsdurchmesser von 650 mm
- Steuerung der Horizontalbohrung mittels Kreiselkompass
- Wiederverwendung des Bentonits durch eine Recycling-Anlage
Rohrleitungsbau
- insgesamt ca. 768 m HDPE-Rohr
- Herstellung mittels CNC-gesteuerter Heizelement-Stumpfschweißung
- Einzug eines Medienrohrs DA 225 SDR 11
- Verlegung im Schutzrohr DA 355



